Donnerstag, 1. September 2011
Cholera-Epedimie breitet sich aus
Über 300 Personen starben seit Anfang des Jahres aufgrund einer Cholera-Erkrankung im Tschad. Nach der ACTED (Agentur für technische Zusammenarbeit und Entwicklung) sei die Epedimie eine der schwersten seit 1971. Über 11.000 akute Fälle liegen dem tschadischen Gesundheitsminister vor, 25 000 weitere Erkrankungen werden nach den Einschätzungen von NGOS bis zum Ende des Jahres erwartet.
Lemonde.fr: Plusieurs centaines de morts dans une épidémie de choléra au Tchad, 1. September 2011.
98,5fm: Le choléra a fait 364 victimes au Tchad cette année, dit la Croix-Rouge, 7. September 2011.
Lemonde.fr: Plusieurs centaines de morts dans une épidémie de choléra au Tchad, 1. September 2011.
98,5fm: Le choléra a fait 364 victimes au Tchad cette année, dit la Croix-Rouge, 7. September 2011.
Sonntag, 21. August 2011
Fall Habré: Prozessverlagerung nach Belgien
Es ist weiterhin unklar, ob der ehemalige tschadische Präsident Hissene Habré im Senegal eine Gerichtsverhandlung erhält oder an Belgien ausgeliefert wird.
Jeune Afrique: Tchad - Sénégal : Hissène Habré, ou comment s'en débarrasser, 16. August 2011.
Jeune Afrique: Tchad - Sénégal : Hissène Habré, ou comment s'en débarrasser, 16. August 2011.
Samstag, 13. August 2011
Hintergrund: Der Fall Habré im Senegal
Was steckt hinter der überraschenden Entscheidung des senegalesischen Staatschefs Wade den ehemaligen tschadischen Präsidenten Habré wieder an ein heimisches Gericht zu übergeben?
Jeune Afrique: Wade, Déby, Habré : le dossier secret, 27. Juni 2011.
Jeune Afrique: Wade, Déby, Habré : le dossier secret, 27. Juni 2011.
Wiedergewählter Präsident vereidigt - Omar el Baschir nimmt an Feierlichkeiten teil
Nun ist es amtlich. Der wiedergewählte tschadische Präsident Idriss Deby ist für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren vereidigt worden. Deby ist bereits seit 1990 an der Macht. Seine Ziele für die kommenden Jahre seien der verstärkte Kampf gegen Korruption und eine Verbesserungen des Agrarsektors. An den offiziellen Feierlichkeiten nahm auch der per internationalem Haftbefehl gesuchte sudanesische Präsident Omar el Baschir teil.
Déby wurde am 25. April mit über 80% der Stimmen wiedergewählt. Die Opposition boykottierte den Wahlgang aus Protest.
AFP: Tschads Präsident Deby für erneute Amtszeit vereidigt, 9. August 2011.
AFP: Tchad: Idriss Deby investi président pour un nouveau mandat, 9. August 2011.
Déby wurde am 25. April mit über 80% der Stimmen wiedergewählt. Die Opposition boykottierte den Wahlgang aus Protest.
AFP: Tschads Präsident Deby für erneute Amtszeit vereidigt, 9. August 2011.
AFP: Tchad: Idriss Deby investi président pour un nouveau mandat, 9. August 2011.
Dienstag, 2. August 2011
Traurige Bilanz des Ex-Diktators
Tausende von Toten und 40.000 Opfer sind die traurige Bilanz der Regierungszeit des ehemaligen Präsidentens Hissène Habré zwischen 1982 und 1990. Davon berichten nun die Archive der Direction de la Documentation et de la Sécurité (DDS) Polizeistreitkräfte mit politischem Auftrag, die der Ex-Diktator zur Sicherung seiner Macht einsetzte.
Jeune Afrique: Tchad : crimes sans châtiment, 25. Juli 2011.
Jeune Afrique: Tchad : crimes sans châtiment, 25. Juli 2011.
Sonntag, 31. Juli 2011
Habrè vermutet Verschwörung
Der ehemalige tschadische Diktator meldet sich nach den Unsicherheit zu seiner Auslieferung zu Wort. Es sei eine politsche Verschwörung gewesen und er habe die Nachricht seiner Abschiebung auch erst in den Medien wie alle anderen erfahren, nicht einmal seine Anwälte waren informiert. Er sei nun aber bereit für eine Verhandlung vor einem unabhängigen Gericht.
Le Quotidien: Hissène Habré sur son expulsion : «C’est un complot d’assassinat politique», 13. Juli 2011.
Afp/ Jeune Afrique: Hissène Habré d'accord pour se présenter devant une justice "indépendante", 14. Juli 2011.
Le Quotidien: Hissène Habré sur son expulsion : «C’est un complot d’assassinat politique», 13. Juli 2011.
Afp/ Jeune Afrique: Hissène Habré d'accord pour se présenter devant une justice "indépendante", 14. Juli 2011.
Vorerst keine Auslieferung
Vorerst wird der ehemalige Präsident Hissène Habré nicht in seine Heimat ausgeliefert werden, sagte der senegalesische Außenminister Madicke Niang. Die senegalesische Regierung gibt somit dem internationalen Druck nach und versucht nun mit der UNO, der Afrikanischen Union und der EU eine Lösung zu finden.
Stern: Senegal liefert Ex-Präsidenten des Tschad vorerst doch nicht aus, 11. Juli 2011.
AFP/France Soir: Le Sénégal suspend l'expulsion d'Hissène Habré au Tchad, 11. Juli 2011.
Zeugenberichte zu den Menschenrechtsverletzungen, die unter EX-Präsident Habrè geschahen:
AFP:Au Tchad, les victimes de la répression sous Hissène Habré témoignent, 11. Juli 2011.
Stern: Senegal liefert Ex-Präsidenten des Tschad vorerst doch nicht aus, 11. Juli 2011.
AFP/France Soir: Le Sénégal suspend l'expulsion d'Hissène Habré au Tchad, 11. Juli 2011.
Zeugenberichte zu den Menschenrechtsverletzungen, die unter EX-Präsident Habrè geschahen:
AFP:Au Tchad, les victimes de la répression sous Hissène Habré témoignent, 11. Juli 2011.
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