Samstag, 25. September 2010
Online-Petition: Hissène Habré
Hissène Habré soll als Präsident des Tschads während seiner Amtszeit von 1982 - 1990 zahlreiche Menschenrechtsverletzungen verübt haben. Nach seiner Absetzung floh er in den Senegal, wo er seit etlichen Jahren lebt.
Eine Initiative von Menschenrechtsgruppen - unter ihnen auch
Amnesty International - haben dafür gesorgt, dass er vor belgischen Gerichten wegen seiner massiven Menschenrechtsverletzungen angeklagt wurde. Der Senegal hat jedoch stets seine Auslieferung verweigert. Gleichzeitig haben aber die senegalesischen Justizbehörden sich immer wieder nicht für zuständig erklärt. Zudem stand die Forderung im Raum, dass der Prozess gegen Habré international finanziert werden solle. Aber auch nach finanziellen Zusagen wurde nichts unternommen.
Deswegen ruft Amnesty International mit einer Online-Petition auf, die Gerichtsverhandlungen nicht weiter vertagen und Hissène Habré nun doch vor ein belgisches Gericht zu stellen.
www.isavelives.be/fr/node/5635
Eine Initiative von Menschenrechtsgruppen - unter ihnen auch
Amnesty International - haben dafür gesorgt, dass er vor belgischen Gerichten wegen seiner massiven Menschenrechtsverletzungen angeklagt wurde. Der Senegal hat jedoch stets seine Auslieferung verweigert. Gleichzeitig haben aber die senegalesischen Justizbehörden sich immer wieder nicht für zuständig erklärt. Zudem stand die Forderung im Raum, dass der Prozess gegen Habré international finanziert werden solle. Aber auch nach finanziellen Zusagen wurde nichts unternommen.
Deswegen ruft Amnesty International mit einer Online-Petition auf, die Gerichtsverhandlungen nicht weiter vertagen und Hissène Habré nun doch vor ein belgisches Gericht zu stellen.
www.isavelives.be/fr/node/5635
Sonntag, 8. August 2010
Tschadischer Premierminister bittet um internationale Hilfe
Der tschadische Premierminister Emmanuel Nadingar bat am Mittwoch, 5. August 2010, aufgrund der starken Regenschauer um internationale Hilfe. Es bestünde die Gefahr einer Überschwemmung und somit die Notwendigkeit einer Evakuierung der Bevölkerung. Unterkünfte müssten eingerichtet werden und für Nahrung und Medikamente gesorgt werden. Am meisten betroffen seien die Regionum Faya-Largeau und Bardai im Norden, Dar Sila im Osten, Salamat im Südwesten, Batha im Zentrum des Landes und le Mandoul Süden sowie einige Arrondissements der Hauptstadt.
AFP-Meldung: Tchad/intempéries: le Premier ministre appelle à l'aide internationale, 5. August 2010.
AFP-Meldung: Tchad/intempéries: le Premier ministre appelle à l'aide internationale, 5. August 2010.
UN-Meldung: Nährstoffreiche Algen sollen landwirtschaftliche Erträge
Die United Nations Food and Agriculture Organization meldet, dass eine blau-grüne Algenart namens spirulina die landwirtschaftlichen Erträge der tschadischen Frauen steigern könnte und somit der Mangelernährung entgegen wirken könnte. 1,4 Millionen Dollar investiert die Organisation in das Projekt und organisierte den Verkauf von 10 Tonne des Produkts, das in der Region auch als dihé bekannt ist.
UN News-Centre: Nutrient-rich algae can boost Chadian women’s incomes and tackle malnutrition, 29. Juli 2010.
UN News-Centre: Nutrient-rich algae can boost Chadian women’s incomes and tackle malnutrition, 29. Juli 2010.
Dienstag, 27. Juli 2010
Kanada hilft bei Hungerkrise im Tschad
Eine Unterstützung von über 6,8 Millionen kanadische Dollar zur Bekämpfung der Hungersnot versprach die Regierung am Montag, 19. Juli 2010 den etwa seche Millionen Menschen, die derzeit im Tschad und Niger an Hunger leiden.
Jeune Afrique: Crise alimentaire au Niger et au Tchad: aide supplémentaire du Canada, 19. Juli 2010.
BMZ: Hungerkrise in der Sahelzone: Niger und Tschad rufen Notstand aus, 22. Juli 2010.
Hintergrundinformationen:
Welthungerhilfe: Welthunger-INdex 2009.
Jeune Afrique: Crise alimentaire au Niger et au Tchad: aide supplémentaire du Canada, 19. Juli 2010.
BMZ: Hungerkrise in der Sahelzone: Niger und Tschad rufen Notstand aus, 22. Juli 2010.
Hintergrundinformationen:
Welthungerhilfe: Welthunger-INdex 2009.
Aufklärung des Falls Ibni wird vorangetrieben
Obwohl sich die tschadische Regierung lange dagegen gewährt hat, lässt Sie nun internationale Experten ins Land, um bei der Aufklärung des Verschwindens von Ibni Oumar Mahamat Saleh, ehemaliger Vorsitzender der oppositionellen Partei Parti pour les Libertés et le Développement und Sprecher einer Koalition von Oppositionsparteien im Tschad, zu helfen. Dieser wurde am 3. Februar 2008 von tschadischen Sicherheitskräften in seinem Haus in der Hauptstadt N'Djamena festgenommen. Seitdem ist sein Aufenthaltsort ungewiss. Die ausländischen Gesandten sollen die Ermittlungen zu dem Fall wieder aufnehmen.
RFI: Disparition d'Ibni : le Tchad accepte la participation d'experts internationaux au suivi de l'enquête, 1. Juli 2010.
Amnesty International: Briefe gegen das Vergessen - Ibni Oumar Mahamat Saleh.
RFI: Disparition d'Ibni : le Tchad accepte la participation d'experts internationaux au suivi de l'enquête, 1. Juli 2010.
Amnesty International: Briefe gegen das Vergessen - Ibni Oumar Mahamat Saleh.
Erste Phase des Rückzugs der MINURCAT ist abgeschlossen
Die UN-Mission MINURCAT soll sich bis zum 31. Dezember aus dem Tschad und der Zentralafrikanischen Republik zurückziehen. Die erste Phase des Rückszugs ist nach Angaben der französischen Presseagentur AFP bereits abgeschlossen.
Angola Press: La première phase de retrait de la force de l'ONU terminée, 16. Juli 2010.
Angola Press: La première phase de retrait de la force de l'ONU terminée, 16. Juli 2010.
Freitag, 23. Juli 2010
Deby verweigert Auslieferung des sudanesischen Präsidenten Omar al Bashir
Der sudanesische Präsident Omar al Bashir traf am 21. Juli 2010 zu einer Tagung der Staatengemeinschaft im Sahel und der Sahara in der tschadischen Hauptstadt ein. Da er vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen und Völkermord zur Fahndung ausgeschrieben ist, forderte die Europäische Union den tschadischen Präsidenten Deby auf, al Bashir festzunehmen. Vergeblich - Deby weigerte sich dem internationalen Druck nachzugeben.
Deutsche Welle: Al-Baschir reist unbehelligt in den Tschad, Autorin: Stephanie Gebert (afp, ap, rt, Redaktion: Katrin Ogunsade, 22. Juli.
Berliner Umschau: Tschad weigert sich al Bashir auszuliefern, Maria Hoeft, 23. Juli 2010.
Süddeutsche Zeitung: EU: Baschir festnehmen , 23. Juli 2010.
Rheinische Post: EU verlangt Überstellung von Sudans Präsidenten, 23. Juli 2010.
Le Point: Soudan: Béchir sur le point de voyager au Tchad, la rébellion tchadienne plie bagage, 20. Juli 2010.
FOCUS Online: Präsident Baschir führt IStGH vor, 23. Juli 2010.
FAZ: Kalkulierter Rechtsbruch, 21. Juli 2010.
Deutsche Welle: Al-Baschir reist unbehelligt in den Tschad, Autorin: Stephanie Gebert (afp, ap, rt, Redaktion: Katrin Ogunsade, 22. Juli.
Berliner Umschau: Tschad weigert sich al Bashir auszuliefern, Maria Hoeft, 23. Juli 2010.
Süddeutsche Zeitung: EU: Baschir festnehmen , 23. Juli 2010.
Rheinische Post: EU verlangt Überstellung von Sudans Präsidenten, 23. Juli 2010.
Le Point: Soudan: Béchir sur le point de voyager au Tchad, la rébellion tchadienne plie bagage, 20. Juli 2010.
FOCUS Online: Präsident Baschir führt IStGH vor, 23. Juli 2010.
FAZ: Kalkulierter Rechtsbruch, 21. Juli 2010.
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