Donnerstag, 26. Mai 2011
Flüchtlinge leben unter prekären Bedingungen
Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Direktorin von „Brot für die Welt" und der Diakonie Katastrophenhilfe, war im März 2011 im Tschad. Im Interview beschreibt sie die derzeitige Situation und zieht das Fazit, dass die Menschen gern wieder zurück in ihre Heimat möchten, doch die meisten trauen der Sicherheitslage nicht.
welt-sichten.org: „Die Regierung will, dass das Problem unsichtbar wird“, Mai 2011.
welt-sichten.org: „Die Regierung will, dass das Problem unsichtbar wird“, Mai 2011.
Sonntag, 15. Mai 2011
Deby gewinnt Präsidentschaftswahl
Der amtierende Präsident Idriss Deby wurde bei der tschadischen Präsidentschaftswahl für eine vierte Amtszeit wiedergewählt. Laut vorläufigen Endergebnis kommt er auf 89 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteilung betrug 64 Prozent. Die Opposition hatte die Wahlen boykottiert.
AFP: Amtsinhaber Deby gewinnt Präsidentenwahl im Tschad (10. Mai 2011)
DiePresse.com:Tschad: Amtsinhaber Deby gewinnt Präsidentenwahl (10. Mai 2011)
Deutsche Welle: Amtsinhaber Deby gewinnt Präsidentenwahl im Tschad (10. Mai 2011)
tf1: Tchad : Idriss Deby réélu sans surprise (10. Mai 2011)
AFP: Amtsinhaber Deby gewinnt Präsidentenwahl im Tschad (10. Mai 2011)
DiePresse.com:Tschad: Amtsinhaber Deby gewinnt Präsidentenwahl (10. Mai 2011)
Deutsche Welle: Amtsinhaber Deby gewinnt Präsidentenwahl im Tschad (10. Mai 2011)
tf1: Tchad : Idriss Deby réélu sans surprise (10. Mai 2011)
Donnerstag, 14. April 2011
AI: Zwangsräumungen im Tschad
Nach mehr als drei Jahren nach der ersten Welle der Zwangsvertreibungen und Zerstörung von Wohnhäusern im Tschad haben die Opfer immer noch keine Möglichkeit der Rechtssprechung erhalten.
Über 12.000 Personen sind von zu Hause ohne eine rechtliche Verhandlung oder rechtzeitige Informationen vertrieben worden. Zwar gewannen einige der Betroffene das von ihnen anschließend eingeleitete Gerichtverfahren gegen die politischen Akteure, doch die Rechtsprechung fand in der Praxis nur selten eine Anwendung.
Ende März fanden weiterer Zwangsvertreibung in N'Djamena statt. Tausende von Menschen verloren dabei nicht nur ihre Wohnung, sondern als Folge daraus auch ihren Arbeitsplatz. Weitere Bewohner der tschadischen Hauptstatt fürchten nun das gleiche Schicksal.
AI: Chad: No homes, no justice, no dignity: Victims of forced evictions in Chad, 11. April 2011.
Über 12.000 Personen sind von zu Hause ohne eine rechtliche Verhandlung oder rechtzeitige Informationen vertrieben worden. Zwar gewannen einige der Betroffene das von ihnen anschließend eingeleitete Gerichtverfahren gegen die politischen Akteure, doch die Rechtsprechung fand in der Praxis nur selten eine Anwendung.
Ende März fanden weiterer Zwangsvertreibung in N'Djamena statt. Tausende von Menschen verloren dabei nicht nur ihre Wohnung, sondern als Folge daraus auch ihren Arbeitsplatz. Weitere Bewohner der tschadischen Hauptstatt fürchten nun das gleiche Schicksal.
AI: Chad: No homes, no justice, no dignity: Victims of forced evictions in Chad, 11. April 2011.
Kindersoldaten im Tschad
Die Studie von Amnesty International zu Kindersoldaten im Tschad belegt, dass 80% der ca. 7.000 bis 10.0000 Kindersoldaten Mitglied einer bewaffnete Gruppen und die restlichen 20% der tschadischen Arme, wo sie nach Schätzungen der Vereinigten Staaten auch in Kampfhandlungen eingesetzt werden. Zudem zeigt die Studie, dass etwa 13 % Betroffene, welche die Armee zwischen 2007 und 2008 verlassen haben, inzwischen wieder zurückgekommen sind.
irinnews.org: TCHAD: Lorsque la pauvreté pousse les enfants à s’enrôler, 13. April 2011.
Zur Studie
irinnews.org: TCHAD: Lorsque la pauvreté pousse les enfants à s’enrôler, 13. April 2011.
Zur Studie
Neue Epidemie
Eine Meningitis- sowie Masern-Epidemie breitet sich im Süden des Tschads aus, erklärte das Internationale Rote Kreuz. Seit Mitte März seien über 2.300 Menschen erkrankt, 100 von ihnen verstarben aufgrund der Krankheit. Das tschadische Gesundheitministerium bat humanitäre Hilfsprojekte um Unterstützung.
AFP: Tchad: inquiétante épidémie de méningite et de rougeole dans le sud, 5. April 2011.
AFP: Tchad: inquiétante épidémie de méningite et de rougeole dans le sud, 5. April 2011.
Donnerstag, 31. März 2011
Internationales Gericht soll den Prozess Habré im Senegal aufnehmen
Die senegalesische Regierung und die Afrikanische Union entschieden am 25. März, dass ein internationales Gericht den Fall Habré im Senegal verhandeln soll. Der ehemalige tschadische Präsident steht wegen der Verletzung der Menschenrechte in den Jahren 1982 bis 1990 unter Anklage und lebt derzeit im Senegal.
AFP: Habré: Dakar et l'UA vont créér une Cour internationale ad hoc au Sénégal, 27. März 2011.
Courrier international: Procès Habré, suite et fin?, 28. März 2011.
lefaso.net: Affaire Hissène : Fin du ping-pong?, 28. März 2011.
AFP: Habré: Dakar et l'UA vont créér une Cour internationale ad hoc au Sénégal, 27. März 2011.
Courrier international: Procès Habré, suite et fin?, 28. März 2011.
lefaso.net: Affaire Hissène : Fin du ping-pong?, 28. März 2011.
Sonntag, 20. März 2011
Präsidentschaftswahlen verschieben sich
Die Präsidentschaftswahlen im Tschad wurden um 4 Wochen auf den 24. April verschoben. Laut Medienberichten zufolge haben drohten zwei politische Gegner, andernfalls die Wahl zu boykotieren.
AFP: Tchad: la présidentielle reportée de trois semaines, 19. März 2011.
Europe 1: Tchad : la présidentielle reportée au 24 avril, 18. März 2011.
AFP: Tchad: la présidentielle reportée de trois semaines, 19. März 2011.
Europe 1: Tchad : la présidentielle reportée au 24 avril, 18. März 2011.
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