Samstag, 6. November 2010
Transaqua: Gemeinsam gegen das Austrocknen des Tschadsee
Zum 8. Entwicklungsforum, dass vom 29. bis 31. Oktober 2010 in N'Djamena stattfand, formierten die Staatschefs aus Libyen, Senegal, Zentralafrika, Tschad und Nigeria ein Bündnis gegen das Austrocknen des Tschadsees. Das Projekt "Transaqua" umfasst die Idee, den Tschadsee wieder neu zu befüllen, indem der Fluss Oubangui hereingeleitet wird.
Jeune Afrique: La bonne parole des chefs d'État pour la sauvegarde du lac Tchad, 1. November 2010.
Jeune Afrique: Emmanuel Nadingar : "Le projet Transaqua est la seule solution évidente pour l'assèchement du lac Tchad", 30. Oktober 2010.
Jeune Afrique: La bonne parole des chefs d'État pour la sauvegarde du lac Tchad, 1. November 2010.
Jeune Afrique: Emmanuel Nadingar : "Le projet Transaqua est la seule solution évidente pour l'assèchement du lac Tchad", 30. Oktober 2010.
AI: Aufruf für die Menschenrechte nach dem Mord zweier Militärs
Amnesty International ruft die Autoritäten im Tschad dazu auf, sich für die Sicherheit und die Einhaltung der Menscherechte stark zu machen. Anlass war der gewaltvolle Mord an zwei Offizieren der tschadischen Nationalarmee am 21. Oktober 2010. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um einen etnischen Konflikt handelte, da die Opfer zu den ethnischen Gruppen der Zaghawa und Tama gehörten. Nach dem Abzug der MINURCAT-Truppen müsse die tschadische Regierung die Verantwortung über die Sicherheit im Land übernehmen.
AI: Document - Tchad. Garantir la sécurité et le respect des droits humains dans la région du Dar Tama après la mort de deux militaires, 2. November 2010.
AI: Document - Tchad. Garantir la sécurité et le respect des droits humains dans la région du Dar Tama après la mort de deux militaires, 2. November 2010.
N'Djamena unter Wasser
Die Einwohner der tschadischen Hauptstadt N'Djamena überraschte eine der schlimmsten Überschwemmung seit Jahrzehnten Ende September. Zahlreiche Menschen wurden obdachlos und müssen versorgt werden. Hifsorganisationen verteilen Wasserreinigungstabletten, Antiboitika und Zelten. Die Regierung, NGOs und Einwohner erarbeiten derzeit einen Plan, wie sich eine solche Katastrophe vermeiden lässt.
IRIN: TCHAD: Les défis de la réponse aux inondations à N’Djamena, 4. November 2010.
IRIN: TCHAD: Les défis de la réponse aux inondations à N’Djamena, 4. November 2010.
AI: Online-Petition für die Wiederaufnahme des Prozess gegen Habré
Zehn Jahre nach der Anklage des tschadischen Präsidenten Hissène Habré ist es immer noch nicht zu einem Prozess im Senegal gekommen.
Setz dich ein, dass Habré sich rechtmäßig für seine Taten vor einem Gericht verantworten muss.
Amnesty International France, Le Sénégal doit cesser de repousser le procès d'Hissène Habré.
Setz dich ein, dass Habré sich rechtmäßig für seine Taten vor einem Gericht verantworten muss.
Amnesty International France, Le Sénégal doit cesser de repousser le procès d'Hissène Habré.
Samstag, 16. Oktober 2010
Präsidentenwahl für den 8. Mai 2011 vorgesehen
Die Nationale Wahlkommision Ceni gab bekannt, dass die Wahl zum tschadischen Staatspräsidenten nun am 8. Mai 2011 geplant ist. Auch die Parlamentswahlen, die für Ende des Jahres vorgesehen waren, verschieben sich auf nächstes Jahr.
Jeunes Afrique: La présidentielle fixée au 8 mai 2011.
Jeunes Afrique: La présidentielle fixée au 8 mai 2011.
Dürre, Fluten und Cholera - Die Situation im Tschad spitzt sich zu
Die Organisation Ärzte ohne Grenzen informiert auf ihrer Seite, dass nach einer langen Dürreperiode im Tschad sintflutartige Regenfälle folgten, welche die Ernte vernichtete und einige Dörfer von der Außenwelt abschnitt. Aufgrund des fehlenden Zugangs zu sauberem Trinkwasser sind die Menschen nun von Cholera-Erkrankungen bedroht. Betroffen sind 150.000 Menschen aus 19 von 22 Regionen.
Ärzte ohne Grenzen: Hunger, Fluten und Cholera - die Menschen sind einer dreifachen Notlage ausgesetzt, 1. Oktober 2010.
Stern: 150.000 Menschen im Tschad von Überschwemmungen betroffen, 12. Oktober 2010.
AFP-Meldung auf Jeune Afrique: Tchad: désolation dans un quartier de N'Djamena envahi par les eaux, 14.10.2010.
Ärzte ohne Grenzen: Hunger, Fluten und Cholera - die Menschen sind einer dreifachen Notlage ausgesetzt, 1. Oktober 2010.
Stern: 150.000 Menschen im Tschad von Überschwemmungen betroffen, 12. Oktober 2010.
AFP-Meldung auf Jeune Afrique: Tchad: désolation dans un quartier de N'Djamena envahi par les eaux, 14.10.2010.
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Urgent Action: Drohende Zwangsräumungen im Tschad
Etwa 10.000 Bewohner der Hauptstadt N'Djamena sind von rechtswidriger Zwangsräumung bedroht. Die Behörden forderten die BewohnerInnen des Bezirks Ambatta auf, ihre Häuser bis Mitte Oktober zum Ende der Regenzeit zu verlassen, weil dort moderne Gebäude errichtet werden sollen. Die betroffenen Personen wurden weder zu dieser Entscheidung konsultiert, noch hat man ihnen alternative Unterkünfte angeboten.
Weitere Informationen unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-218-2010/tschad-drohende-zwangsraeumung
Weitere Informationen unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-218-2010/tschad-drohende-zwangsraeumung
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